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Tata, Huit Huit, Sonko, Waterman und George sind keine typischen Migranten. Die fünf Afrikaner aus unterschiedlichen Ländern sind erfolgreiche Künstler. Sie verdienen das Brot für sich und ihre Großfamilien zuhause mit Auftritten im Zirkus „Afrika!Afrika!“, der durch Europa tourt.

„back to africa“ begleitet die Protagonisten ein Jahr lang: bei den Proben, in der Show – vor allem aber bei Besuchen zuhause in ihren Heimatländern. Anders als in der Zirkusshow werden so die Artisten, Musiker und Tänzer in ihrem menschlichen und kulturellen Hintergrund fassbar. Ein Afrika mit reicher Kultur wird so sichtbar.

Der Film spürt der außergewöhnlichen Energie und den abenteuerlichen Biografien dieser Persönlichkeiten nach, vermittelt sehr persönliche Einblicke in afrikanische Lebensweisen, zeigt mit spektakulären Bildern das unmittelbare Umfeld und weite Landschaften. Taucht in die Geborgenheit des afrikanischen Großfamilienlebens genauso ein wie in die innere Zerrissenheit der Künstler zwischen ihrem Leben in Afrika und Europa.

Georges Momboye von der Elfenbeinküste
Der Tänzer und Choreograf stammt von der Elfenbeinküste, lebt heute aber im Pariser Exil. Als Enkel eines Stammeshäuptlings ist der Tanz seit seiner Kindheit selbstverständlicher Teil seines Lebens.

Dickson Oppong aus Ghana, „Waterman“
Dickson Oppong wird von allen nur Waterman genannt und lebt mit seiner Frau und seinen fünf Kindern zusammen mit dem Rest der zehnköpfigen Familie in einem Haus im Stadtzentrum von Kumasi in Ghana.

Ebraima Tata Dindin aus Gambia
Tata Dindin entlockt seiner afrikanischen Harfe himmlische Klänge, sein Gesang erzählt vom Leben in Gambia.

Makaya Dimbelolo aus dem Kongo, „Huit Huit“
Makaya Dimbelolo, oder Huit Huit, wie er sich nennt, ist ein Schlangenmensch. Er wurde in Angola geboren, wuchs im Kongo als Sohn eines senegalesischen Archivardirektors der Universität und einer angolanischen Mutter mit zwei Brüdern und einer Schwester auf.

Mingue Diagne Sonko aus dem Senegal
Auch wenn sie in der Gruppe tanzt, zieht Sonko viele Blicke alleine auf sich. Ausdruck, Dynamik und Kraft, mit dem sie ihren Körper herumwirbelt, begeistern.